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10. Mai 2007

Waldhäusl: König Midas heißt heute Mörwald

2005 wirtschaftlich am Boden, bietet der Lieblingskoch von LH Pröll & Co laut geheimen Unterlagen nun um ein 300.000 Euro Grundstück mit. Was geschah in der Zwischenzeit und was hat das mit den Förderungen aus öffentlicher Hand zu tun? Eine diesbezüglich Anfrage von FPÖ FO LAbg Gottfried Waldhäusl im Landtag harrt der nicht uninteressanten Antwort.

Nicht nur als Hofkoch des Landesfürsten, auch in Sachen wundersamer Geldvermehrung scheint Toni Mörwald ein goldenes Händchen zu haben. Nicht anders ist zu erklären, dass der umtriebige Speisenzubereiter von Pröllschen Gnaden, der vor zwei Jahren noch wirtschaftlich so weit am Ende war, dass er seine schwarzen Mentoren in Bund und Land um satte Geldspritzen angehen musste, sich nun schon wieder für ein Grundstück interessieren kann, dass die Kleinigkeit von 300.000 Euro oder mehr kosten wird.
„Da stellt sich schon die Frage für aufmerksame Beobachter, ob das mit rechten Dingen zugehen kann.", sagt LAbg Gottfried Waldhäusl, dem ein Dossier über diesen bemerkenswerten Vorgang zugespielt wurde. „Entweder hat Mörwald doch ein goldenes Händchen wie einst König Midas, dann wundert mich die drohende Insolvenz vor zwei Jahren, oder es gibt aufklärungswürdige Geldflüsse rund um die beschlossenen und nach Medienberichten zurückgezogenen Landesförderungen, für die dann die ÖHT seitens des Bundes in die Bresche sprang."

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