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21. Jänner 2019

Landesrat Waldhäusl: Fünf Sterne-Hotels im Flüchtlingsbereich auf Kosten der Steuerzahler wird es nicht geben!

Asylunterkünfte in Niederösterreich aus Sicht des Landes bestens geführt

Anlässlich der aktuellen Diskussion rund um angebliche Mängel in Niederösterreichs Asylquartieren stellt Landesrat Gottfried Waldhäusl erneut klar: „Auch wenn es seitens der Volksanwaltschaft und von anderen Parteien Kritik gibt, die Unterkünfte sind aus Sicht des Landes NÖ bestens geführt und solange ich für Asylagenden die Verantwortung trage, wird es in diesem Bereich keinen Fünf Sterne-Luxus geben!“

 

„Ich erinnere mich an die Zeit im Internat, hier gab es fixe Essenszeiten und auch in allen anderen Bereichen strenge Regeln. Ebenso in späteren Jahren in der Feuerwehrschule“, argumentiert Waldhäusl. „Wer im Rahmen eines Kuraufenthalts die Regeln verletzt, wird nach Hause geschickt und die nicht unwesentlichen Kosten sind selbst zu tragen. Die unbegleiteten Minderjährigen sind eben ohne Eltern hier, das Land ist für die Obsorge zuständig. Daher gibt es selbstredend Regeln für Asylquartiere, die in der jeweiligen Hausordnung auch festgeschrieben sind.“

 

Laut Waldhäusl sollten sich die notorischen Kritiker den Begriff „Asyl“ endlich vor Augen führen: „Asyl heißt Schutz auf Zeit, sehr gerne stellt Niederösterreich den betroffenen Personen ein Dach über den Kopf, entsprechende Versorgung und natürlich auch die notwendige Betreuung zur Verfügung. Ich werde allerdings keinesfalls Asyl-Luxusunterkünfte auf Kosten der Steuerzahler betreiben. Schließlich gibt es unter unseren Landsleuten genug Familien, die mehr schlecht als recht über die Runden kommen!“

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