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08. Mai 2019

FP-Landbauer zu Gewaltschülern: Erziehungscamps und Geldstrafen für Eltern!

FPÖ NÖ fordert hartes Durchgreifen bei Gewalt und Mobbing an Schulen

„Wir dürfen heute nicht die Kriminellen von morgen züchten“, sagt gf. Landespartei- und Klubobmann Udo Landbauer, MA zu den vorherrschenden Gewaltexzessen in Schulen. Auch in Niederösterreich stehen Gewalt, Mobbing und Übergriffe auf Mitschüler und Lehrer an der Tagesordnung. Der gestern bekannt gewordene Fall in der NMS Gaming, wo ein erst 13-jähriger Ägypter Mädchen begrapscht und Mitschüler verprügelt, ist einmal mehr Beweis dafür, dass es vor allem für strafunmündige Schüler neue Sanktionsnormen braucht. „Die Realität zeigt leider, dass wir es aufgrund der Zuwanderung immer frühzeitiger mit Gewalt zu tun haben. Wenn die Schüler aus fremden Kulturen nicht fähig sind, sich eigenständig an unsere mitteleuropäischen Verhaltensweisen anzupassen, dann müssen sie eben erzogen werden“, spricht Landbauer Klartext - und fordert Erziehungscamps für gewalttätige Problemschüler.

Dem freiheitlichen Klubobmann geht es in erster Linie um den Schutz und die Sicherheit aller anständigen und braven Schüler, die in ihrem Lernfortschritt nicht beeinträchtigt werden sollen. Gewalttätiger Nachwuchs soll nicht mehr vom Unterricht suspendiert werden, sondern in Erziehungscamps unter Aufsicht von Psychologen, Sozialpädagogen und Ärzten eine Hilfe zur Sozialisierung in die Gesellschaft erhalten. „Mit Suspendierungen werden Gewaltschüler viel mehr belohnt als bestraft. Hier braucht es eine harte Gangart! Es hat niemand etwas davon, wenn man, wie Bildungsdirektor Heuras, permanent wegschaut und Probleme schönredet. Als Politiker haben wir in dieser angespannten Situation die Verantwortung und Verpflichtung, uns der Problematik mit gewalttätigen Schülern zu stellen. Mit gut zureden und Streicheleinheiten werden wir nicht weiterkommen“, sagt Landbauer.

Landbauer will zudem die Verantwortung der Eltern in den Fokus rücken und die Erziehungsberechtigten in die Pflicht nehmen. „Wenn Eltern ihrer Erziehungspflicht nicht nachkommen und ihre Kinder in der Schule gewalttätig werden, dann müssen sie dafür auch die Verantwortung übernehmen“, fordert Landbauer Geldstrafen analog zum Schulschwänzen. „Im Fall von Gewalt und Mobbing sollte der Strafrahmen bei mindestens 660 Euro angesetzt werden“, fordert Landbauer.  

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